Paul

Paul

Update: Paul hat uns in einem völlig veränderten Haus und Rudel und in fürchterlicher Stille zurückgelassen. So typisch für ihn hat er keinerlei Anzeichen von Krankheit gezeigt, bis es für ihn, für uns zu spät war. Am 6. Januar 2016 mussten wir ihn gehen lassen. Er fehlt noch immer jeden einzelnen Tag.

Nein, so süss, wie er guckt ist er nicht. Paul hat´s faustdick hinter den Ohren und außerdem eine schwere Persönlichkeitsstörung. Er glaubt er ist auch ein Toller. Also einer von diesen roten Hunden. Kein Wunder, er wurde von Jaybo sozialisiert und hat das an Yllåån nach dessen Einzug weitergegeben. Die drei sind sich also in vielem sehr ähnlich. In ihrer Liebe zum Apportieren von Hasendummies zum Beispiel. 500g sind kein Problem für diesen kleinen Kater. Überhaupt transportiert er gerne Gegenstände durch´s Haus. Bevorzugt mitten in der Nacht und begleitet von lautem Katerklagen, als würden seine Dämonen ihn dazu zwingen.

Anders als Oskar kommt Paul aus – sagen wir mal – schwierigen Verhältnissen. Und wäre die “Rettet-Paul-Show” nicht so überzeugend gewesen, der gesunde Menschenverstand hätte obsiegen müssen und Sauers ohne Kater heimfahren lassen. Aber auf diesen Blick sind wir am Anfang mehr als einmal reingefallen. Oskar nicht. Der fand unsere Idee, ihn mit einem Spielgefährten zu beglücken gleich ziemlich dämlich. Ignorieren hat nur nichts genutzt. Niemand kann Paul ignorieren.

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