Reiseplanung, die 1.

Härjedalen: weniger als ein Mensch pro Quadratkilometer, dazu Braunbären mit mehr Lust auf Blaubeeren, als auf Hund oder Mensch und nicht zuletzt Wölfe, für deren Begegnung einschlägige Reiseführer einen Umgang wie mit Nachbars Pöbelrüden empfehlen. Das klingt nach Abenteuer. Mit handelbarem Risiko und dank guter Camping-Infrastruktur für uns auch noch komfortabel zu bereisen. Wie allerdings unsere roten Fliegenfischer auf blaubeerbäuchige Braunbären reagieren mögen, bleibt unvorhersehbar und hinterlässt ein gewisses Unwohlsein.
Unklar ist bislang auch noch, auf welchen Wegen wir von Göteborg nach Härjedalen gelangen wollen, welche Zwischenziele wir anfahren und welchen Aktivitäten wir nachgehen wollen. Mit dem eigenen Schlauchboot durch die Schären am Vänernsee, Fisch essen in Spiken, eine Radtour am Götakanal, wandern um Elchen zu begegnen, baden im Siljansee. Die Möglichkeiten sind scheinbar grenzenlos.
Wieviel Zeit für was einplanen, wann zuhause starten und Sälen am Ende oder doch in die Mitte der Reise – es wird noch eine Weile dauern, bis die Pläne konkreter werden. Bis dahin werden Ideen gesammelt, überdacht und ergänzt. Und nähren die Vorfreude.

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